Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb. 21,6  Home   |   Login  |   Impressum |   Datenschutz

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Die Arche Noah

"Es ist noch Platz in der Arche, komm steig mit nns ein!
Es ist noch Platz in der Arche, wer die Welt liebt, darf darinnen sein.”
Dieses Lied aus dem Kindergesangbuch fällt mir ein, wenn ich das Arche-Noah-Fenster in unserer Johanneskirche betrachte. Die leuchtenden Farben, die Einfachheit des Bildes lässt mich an die Illustration der Geschichte in einer Kinderbibel denken. Die Geschichte ist bekannt, wird auch Kindern gerne erzählt, obwohl sie so scheinbar gar nicht ,,kindgemäß” ist: Gott ist zornig, weil die Menschen schlecht sind; er beschließt, sie zu vernichten. Nur ein Einziger findet Gnade vor seinen Augen: Das ist Noah. Ihm gibt Gott einen Auftrag, der ihn in den Augen seiner Mitmenschen verrückt erscheinen lässt.
Mitten auf dem Festland soll er ein Schiff bauen, die Arche. In ihr kann Noah samt Verwandtschaft und allen Tierarten die Sintflut überleben. In der Umwelt der Entstehungszeit der Geschichte finden sich zahlreiche Überlieferungen einer großen Flutkatastrophe. Daran sind meist mehrere Götter beteiligt, böse und gute. Was die Verfasser des biblischen Textes letztlich aus ihrer Umwelt übernommen haben, können wir nur vermuten. Klar ist aber: Die Rollen eines zornigen Gottes und eines rettenden Gottes fallen beide auf den einen Gott Israels. Und so Vollzieht letztlich das Gottesbild im Laufe der Geschichte eine Wandlung: Die Verfasser der biblischen Sintflut-Geschichte verabschieden sich von dem Bild eines zornigen Gottes, der die Menschen straft, wenn sie sich nicht an seine lebensfreundlichen Gebote halten; denn am Ende verspricht Gott, nie wieder die gesamte Menschheit vernichten zu wollen. Und das, obwohl Gott bereits weiß, dass sich die Menschen nicht grundsätzlich bessern werden. Der Grund des Zornes Gottes (1. Mose 6,5.6) wird nach der Sintflut erstaunlicherweise zum Grund seines Versprechens (1. Mose 8,21): Nicht die Menschen haben sich geändert - Gott hat sich geändert. Er schließt mit den Menschen einen Bund und besiegelt ihn mit dem Zeichen des Regenbogens. Ein angedeuteter Regenbogen findet sich auch links oben auf dem Buntglasfenster, er ist nur ganz zart gehalten in Grün- und Rottönen. Dass Gott sich mit den Menschen verbündet, dass wir bei ihm Schutz suchen dürfen, wird im Arche-Noah-Fenster am deutlichsten in dem leuchtenden Gelborange der Arche. Die blauen und violetten Fluten haben sich beruhigt, das rettende Schiff ist angekommen, ruht auf dem Gipfel eines Berges, wohin es geschwemmt worden ist Ich wünsche uns allen, dass wir in den kleinen und großen Katastrophen unseres Leben eine Arche finden, die uns eine solche Geborgenheit und Fröhlichkeit schenkt, wie sie uns durch das Kirchenfenster entgegenstrahlt.

Nicole Schally
 

 


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