Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb. 21,6  Home   |   Login  |   Impressum |   Datenschutz

Wolfstr. 11, 82140 Olching, Telefon 08142-17200, E-Mail: pfarramt.olching@elkb.de

 
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Gerettet
Meine Augen sehen stets auf den Herrn;
denn er wird meinen Fuß aus demNetzeziehen. (Psalm 25,15)

„Duck Dich!“ – Diese Worte haben meinen Großvater gerettet.
Leningrad, 1943. Mein Großvater mitten in derSchlacht. „Ringsherum schlugen die Granaten ein, ich stand in Deckung und beobachtete. Und da hatte ich das für mich entscheidende, große Erlebnis dieses Krieges. Während es rings um mich krachte, hörte ich plötzlich sehr deutlich eine Stimme: „Duck Dich!“ Ich gehorchte sofort. Ohne Überlegung sprang ich zur Seite und warf mich nieder. Ich musste einfach.
Und in diesem Moment schlug dort, wo ich eine Zehntelsekunde vorher noch gestanden hatte, eine Granate ein. Ich wurde mit Dreck und Steinen überschüttet, aber ich blieb völlig unverletzt. Der Unterschlupf, wo ich gestanden hatte, war beschädigt durch Splitter. Wäre ich stehen geblieben, hätte mir die Stimme nicht zugerufen, so wäre dies mein sicherer Tod gewesen.
Was war das für eine Stimme? Ein Kamerad? Ausgeschlossen! In meiner Nähe war keiner, bei dem herrschenden Gefechtslärm hätte ich auch nichts hören können. Instinkt? Nein! Der gibt keine Befehle. Was war es dann?
Es war eine übersinnliche, jenseitige Stimme und ich sagte ohne zu Zögern: Es war die Stimme eines Engels.
Ich höre noch jetzt die Stimme, sie kam übrigens von rechts.“
So hat er es mir 50 Jahre später erzählt. Da hab ich mir insgeheim gedacht: „Das ist doch eine allzu fromme Geschichte! Das kann man doch sicher auch rational erklären!“ Aber andererseits: Weiß ich's denn besser? Mit welchem Recht könnte ich denn meinem Opa seinen Glauben ausreden?
Aber dann hab ich mich weiter gefragt:„Wenn das Gottes Stimme war, warum hat Gott dann Millionen so viele andere Soldaten nicht gerettet – und 500.000Menschen im eingeschlossenen Leningrad sterben lassen? Wie konnte Gott das zulassen?“
Ich habe keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Aber andererseits: War die Dankbarkeit meines Opas für seine Rettung deswegen falsch? Darf ich Gott heute nicht dankbar sein, dass ich lebe? Manchmal bin ich froh bei jedem Atemzug!

Was auch immer damals geschehen ist, wer auch immer diese Worte gesagt hat– eines weiß ich: Drei Jahre nach der Schlacht bei Stalingrad wurde mein Vater geboren. Und 30 Jahre später –ich. Diese Stimme – „Duck Dich!“ –sie hat auch mir das Leben geschenkt.

 


Ergebnis der Wahl
und der Berufungen
zum neuen Kirchenvorstand


Kirchenvorstandssitzung
am 20.11.2018 um 19:30 Uhr
in Olching


Kinder als Darsteller
für das diesjährige Weihnachtsmusical
gesucht!


Ökum. Kinderbibeltage
16.11. bis 18.11.2018
in Olching
 



 


"Miriam schlägt
auf die Pauke"



Vorlesenacht
am 30.11.2018 ab 20:00 Uhr in der Johanneskirche